Täglich, zweimal pro Woche oder nach Bedarf? Die richtige Reinigungsfrequenz hängt von Nutzung, Besucherverkehr und Flächenart ab. Eine Orientierung.
Zu selten gereinigt wirkt ein Büro ungepflegt, zu häufig kostet es unnötig Geld. Die passende Frequenz ergibt sich nicht aus der Quadratmeterzahl allein, sondern aus der Nutzung.
Sanitärräume und Küchen: am häufigsten
Wo viele Hände dieselben Flächen berühren, ist Hygiene am wichtigsten. Sanitärräume und Teeküchen werden in genutzten Büros in der Regel an jedem Arbeitstag gereinigt. Bei starkem Besucherverkehr kann eine zusätzliche Kontrolle am Tag sinnvoll sein.
Arbeitsplätze und Besprechungsräume
Papierkörbe, Tischflächen und Kontaktpunkte wie Türgriffe und Lichtschalter brauchen eine regelmäßige Pflege. Ob täglich oder zwei- bis dreimal pro Woche, hängt davon ab, wie viele Personen die Räume nutzen und ob Kunden empfangen werden.
Böden
Eingangsbereiche verschmutzen schneller als Flure im dritten Stock, und im Winter schneller als im Sommer. Ein guter Reinigungsplan unterscheidet deshalb nach Zonen und Jahreszeit, statt alle Flächen gleich zu behandeln.
Glas und Fenster
Glastrennwände und Eingangstüren zeigen Fingerabdrücke sofort und gehören in den regelmäßigen Plan. Außenfenster werden meist in größeren Abständen gereinigt.
Grundreinigung
Zusätzlich zur Unterhaltsreinigung lohnt sich in festen Abständen eine Grundreinigung: Teppiche, Hartböden, Polster und schwer erreichbare Flächen werden intensiv behandelt. Das verlängert die Lebensdauer der Beläge.
So entsteht ein passender Plan
Sinnvoll ist eine Begehung mit dem Dienstleister: Räume werden nach Nutzung eingeteilt, daraus entsteht ein Leistungsverzeichnis mit Intervallen. Wichtig ist, dass der Plan nach einigen Wochen überprüft und angepasst wird – Nutzung ändert sich, der Reinigungsplan sollte mitwachsen.
